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Wie jeder andere Verein, hat auch die sportliche Leitung des VFL BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH in der Vergangenheit manchmal daneben gegriffen: Hier einige Beispiele:
Marcelo Pletsch: Von 1999 bis 2004 machte Marcelo Pletsch die Abwehr der Borussen unsicher. Das schwache Stellungsspiel des Defensiv-Künstlers trieb den "Fohlen"-Anhängern nicht nur einmal die Tränen in die Augen. Ob seiner technisch wenig versierten Spielweise holte er sich schnell den Ruf als "deutschester Spieler mit brasilianischem Namen" ab.
Markus Feldhoff: 1998 sollte Feldhoff der neue Überflieger im Borussen-Sturm werden. Doch der aus Leverkusen an den Bökelberg gewechselte Angreifer ging als "Mr. Chancentod" in die Gladbacher Geschichte ein. In 18 Spielen erzielte Feldhoff gerade einmal ein Tor - das allerdings ironischerweise mit einem sensationellen Fallrückzieher.
Krisztian Lisztes: Lisztes wurde 2005 als neuer Spielmacher verpflichtet. Nach einer längeren Verletzung konnte der Ungar seine Klasse allerdings nie nachweisen - lediglich fünf Mal lief er im Borussen-Dress auf.
Craig Moore: Als Kind wollte Craig Moore Fußballspieler oder Holzfäller werden. Er entschied sich schließlich für beides. Der Australier, 2004 in Diensten der Borussia, brachte die eigenen Anhänger mit seinem überharten Einsteigen und schwachem Stellungsspiel zum Verzweifeln. In nur 13 Spielen für die "Fohlen" sah er fünf Mal Gelb und einmal Gelb-Rot - auch eine Bilanz.
Daniel Felgenhauer: In der zweiten Liga ein Star, bei der Borussia nur ein laues Lüftchen. Daniel Felgenhauer stürmte ab 2001 insgesamt 21 Mal für die Borussen, mehr als ein Tor sprang aber nicht heraus.
Marco Küntzel: Mit vielen Vorschussloorbeeren kam Marco Küntzel 2001 zu den Gladbachern. Der Angreifer konnte die Erwartungen aber nie erfüllen und brachte es in 16 Spielen nur auf ein Tor.
Joonas Kolkka: Der Finne sollte in Gladbach 2003 die Lücke schließen, die sein Landsmann Mikael Forssell hinterlassen hatte. Der Angreifer mühte sich zwar, blieb vor dem Tor aber absolut ungefährlich. Nur zwei Treffer in 28 Partien waren die Folge.
Marek Heinz: In der tschechischen Nationalmannschaft ein Star, bei der Borussia aber Rohrkrepierer. Marek Heinz, eigentlich ein begnadeter Fußballer, spielte bei den "Fohlen" ab 2004 nur wie ein Schatten seiner selbst. Der Stürmer markierte in 23 Spielen lediglich ein Tor und ließ vor allem läuferisch viel zu wünschen übrig.
Milan Fukal: Der Tscheche ist in der Gladbacher Abwehr seit 2004 einer der absoluten Schwachpunkte. Mangelhaftes Zweikampfverhalten und fehlende Spielübersicht sind die Markenzeichen des Defensiv-Spezialisten. Selbst Einwürfe in der eigenen Hälfte bringt Fukal nur selten an den eigenen Mann
Kahe: Als "drittbester Stürmer der brasilianischen Liga" wurde Kahe bei den "Fohlen" unter Vertrag genommen. In diesem Fall stünde es um die brasilianische Liga allerdings schlecht, denn der bullige Angreifer ist vor dem Gehäuse nun wahrlich kein Knipser. In 29 Spielen reichte es nur zu drei Treffern - da hilft es auch wenig, dass der Brasilianer als Ballverteiler im Angriff überzeugen kann.
Andrzej Juskowiak: Der Angreifer vergab bei den Borussen Chancen en masse. Unglaublich, was der Pole von 1996 bis 1998 selbst freistehend noch neben das Tor setzte. Neben seinen fehlenden Torjägerqualitäten brachte Juskowiak die eigenen Anhänger auch mit seiner mangelnden Laufbereitschaft auf die Palme
Chiquinho: Der Brasilianer sollte das Mittelfeld der Borussen beleben, fiel jedoch nur durch Fehlpässe und katastrophales Stellungsspiel auf. Auch offensiv brachte er wenig: In 36 Spielen gelangen Chiquinho nur vier Treffer.
Giovane Elber: Das Kapitel Giovane Elber gehört in Gladbach wohl zu einem der größten Missverständnisse aller Zeiten. Als Top-Star verpflichtet, war der Brasilianer zunächst lange verletzt und danach angeblich nicht mehr fit. Bilanz: Kein Treffer in vier Spielen
Morten Skoubo: Von 2002 bis 2005 war Skoubo für die "Fohlen" tätig. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zu West Bromwich Albion, von wo der Ein-Meter-Neunzig-Mann nach nur sechs Monaten den Weg zurück an den Niederrhein fand, um nach insgesamt 28 Spielen mit der miserablen Bilanz von vier Toren endgültig andere Wege zu gehen. Es fehlen, David Degen und seine nicht genannten Kumpel :-) |
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